Tagesfahrt nach Trier 2016

Tagesfahrt am 06. Juli nach Trier und Hermeskeil

45 Seniorinnen und Senioren nahmen an der Tagesfahrt nach Trier und Hermeskeil teil. Es hatten sich
jedoch mehr Personen angemeldet, leider konnte der Bus nicht mehr Fahrgäste aufnehmen.
Gegen 07.35 Uhr startete der Bus zu unserem Ziel Trier durch die schöne Eifel, an Blankenheim vorbei durch den Kreis Bitburg/Prüm. Nach ca. 2 Std. tauchten links vom Bus die roten Felsen von Trier auf und wir fuhren durch die Stadt zum Touristenparkplatz. Hier stieg unser Stadtführer zu, um uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt mit ihren vielen römischen Bauten näher zu bringen.
Die Stadtrundfahrt führte uns vorbei an der Porta Nigra, den Kaiserthermen und dem Amphitheater (ca. 160 n. Chr.) hinauf zum Petrisberg. Von hier oben hatte man einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt Trier und die Mosel. Laut unserem Stadtführer haben die Römer diese Stelle ausgewählt um eine Siedlung und Stadt zu errichten, weil es eine Furt über die Mosel gab, die eine Verbindung in alle Himmelsrichtungen wie zu Luxemburg, Frankreich, der Eifel, dem Hunsrück und weiter nach Norden ermöglichte. Das Gründungsjahr ist offiziell auf das Jahr 17 vor Christus festgelegt, obwohl man viele römische Funde aus früherer Zeit gefunden hat.
Der antike Name der Stadt Trier war „ Augusta Treverorum „ benannt nach Kaiser Augustus und dem Germanenstamm Treverer. Trier war Regierungssitz des weströmischen Reiches unter Kaiser Konstantin und ist älteste Stadt Deutschlands. Anschließend ging es wieder zurück in die Innenstadt, vorbei an dem ehemaligen Landesgartenschau Gelände, das früher militärisch genutzt wurde und heute ein bevorzugtes Wohngebiet ist und vorbei an der Universität mit ca. 15000 Studenten. Nun ging es zu Fuß weiter durch den grünen und mit Blumen geschmückten Palastgarten zum Kurfürstlichen Palais, zur Basilika, dem ehemaligen Thronsaal von Kaiser Konstantin. Die riesige Halle ohne Säulen, ist 33 m hoch 67 m lang, die Porta Nigra könnte hier bequem Platz finden, wie ein Modell zeigt. Anschließend zeigte sich der Dom (4. Jahrhundert), der ältesten Bischofskirche Deutschlands. Von hier aus gelangt man zum naheliegenden Markt mit dem Marktkreutz. Nach gut 2 Stunden erreichten wir zur Mittagspause den „Historischen Keller Trier“, ein Lokal, das durch sein Kellergewölbe eine besondere Atmosphäre bietet. Nach unserer Stärkung fuhr der Bus weiter zur Flugausstellung Hermeskeil. Hier sieht man schon vom Parkplatz aus die legendäre „Concorde“ (zweifache Schallgeschwindigkeit), ein zum Cafe ausgebautes Flugzeug. Für die technisch Interessierten eine Fundgrube. Passagier- und Militärmaschinen aus verschiedenen Ländern, Flugzeugmotoren und Düsenturbinen mit den dazugehörigen technischen Daten sind hier zu sehen und zu bestaunen.
Um 17.00 Uhr ging es auf einem anderen Weg zurück über die A1, an Mayen vorbei, A 61 und landeten frohgelaunt ca. 19.00 Uhr wieder in Euskirchen.
Wir waren uns einig, einen schönen Tag bei gutem Wetter, vielen Informationen über Trier und manches gute Gespräch mit den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen erlebt zu haben.
(L.J.)

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