Besuch im Hänneschen Theater

Besuch im Hänneschen Theater ( Puppenspiele der Stadt Köln )

Am 07.06.2013 reisten 40 Seniorinnen und Senioren zum traditionellen Stockpuppentheater in die Kölner Altstadt. Ein Theater mit 25 fest angestellten Mitarbeitern, wovon 14 Puppenspieler sind. Es ist somit Deutschlands Mitarbeiter stärkstes Puppentheater. Es erwirtschaftet etwa 60 Prozent seines Etats selbst und ist damit bundesweit mit großem Abstand die effizienteste städtische Bühne.
Mit einigen Unterbrechungen gibt es dieses Theater schon seit 1802. Gespielt wird „ hinger dr Britz“ (wörtlich: hinter der Balustrade), die von einer mannshoch, hydraulisch versenkbaren Holzwand repräsentiert wird. Sie verdeckt die Puppenspieler. Das Hänneschen Theater verfügte 2007 über einen Fundus von rund 800 Puppen und rund 1800 Kostümen. Sie stammen alle aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, da alle älteren Puppen und Kleider in den letzten Bombennächten des Krieges verbrannten. Die äußerst detailgetreu gearbeiteten Kleidungsstücke werden wie die Figuren und die Kulissen in eigener Werkstatt gefertigt. Handlungsort der Stücke ist Knollendorf, eine fiktive Ortschaft irgendwo vor den Toren Kölns.
Die wichtigsten Figuren sind: Hänneschen, Bärbelchen, Tünnes, Schäl, Speimanes, Schneuzerkowski. Wir durften das Stück: „ Em Spidol“ auf Kölsch genießen.

Alle Besucher waren von dem Besuch im Theater so begeistert, dass wir das Hänneschen Theater mit in unser Jahresprogramm aufnehmen.

(H.S.)

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